Fasspumpen

Rezension von Techno Revelation | Das Technik Magazin

Fasspumpen sind immer dann gefragt, wenn ein Stoff einen hohen Dickegehalt hat, also kaum verflüssigt ist. Die Materialien befinden sind meist in Fässern oder Eimern- daher auch der Name. Mittels der Pumpe werden die Stoffe dann den Fässern entnommen und zur weiteren Abfüllung umdosiert. Zum Verschließen und Entnahme des Stoffes aus dem Fass wird eine Platte auf selbiges abgesenkt. Über ein entsprechendes Pumpsystem kann nun das Material entnommen werden. Die Verfahren sind hierbei wahlweise elektrisch oder Druck gesteuert. Zum Entleeren von Fässern mit Hilfe von Fasspumpen werden heute am Häufigsten Schöpfkolben benutzt. Dieses System hat den Vorteil, dass es die Förderung Druckreguliert: Bei zu großem Gegendruck stoppt die Förderung, erst bei Druckausgleich setzt sie wieder ein. Der größte Vorteil bei dieser Methodik ist auch, dass keine Elektrik zur Steuerung vorhanden sein muss, da alles über Pneumatik steuerbar ist. Ein großer Nachteil bei der Schöpfkolbenpumpe ist, dass grundsätzlich eine Restmenge im Behälter verbleibt. Moderne Systeme, die heute langsam Einzug in die Betriebe halten, sind sogeannte Exzenterschneckpumpen. Ihr Vorteil ist die einfache Anpassung an die Fördermenge und eine schonende Förderung. Besonders bei Stoffen wie Kleber oder Siliconen ist dies sehr wichtig. Nachteil ist ein höherer Energieverbrauch, da diese Pumpen nur elektrisch steuerbar sind und lediglich bis zu eineem Druck von 20 bar arbeiten. Maßgebliche Verwendung finden die beschrieben Fasspumpen in Produktionsstraßen mit Dicht- und Klebestoffen, sowie in Dosiereinrichtungen. Ebenfalls nutzen Pharmazie- und Lebensmittelindustrie Fasspumpen.

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