Sägeblätter
22. April 2009 | Kategorie: Technik in Haus & Garten, Technik in Industrie & WirtschaftSägeblätter gibt es für jede Art von Säge. Sie unterscheiden sich in Material, Form und Einsatzgebiet. Die Verwendung eines Sägeblattes richtet sich danach, welcher Werkstoff bearbeitet werden soll. Hersteller geben Hinweise darauf, ob ein Sägeblatt für Holz, Metall, Stein oder Plastik geeignet ist.
Die Schnittbreite, mit der sich das Sägeblatt durch das Produkt arbeitet, ist ein weiteres Kriterium. Je geringer die Schnittbreite ist, desto präzisere Arbeiten sind möglich. Die Vorteile dickerer Sägeblätter sind höhere Festigkeit und Stabilität. Sie sind ideal für grobe Schnitte.
Wichtig für die Qualität des Schnittes ist die Form der Zähne. Sägeblätter mit Flachzähnen, Wechselzähnen und Trapez-Flachzähnen kommen am häufigsten zum Einsatz.
Sägeblätter mit Flachzähnen eignen sich für spröde Materialien und garantieren mit wenigen Zähnen gute Schnittqualität. Sie sind für Längs- und Querschnitte geeignet.
Eine geringe Belastung der Zähne wird beim Wechselzahn durch den wechselseitigen Schliff erreicht. Das erhöht die Lebensdauer und sorgt für ruhigen Lauf. Die Schnittqualität eignet sich optimal für alle Holzarten, besonders zum Brennholzschneiden. Problematisch für die Sägeblätter sind Fremdkörper, wie zum Beispiel Nägel im Holz.
Um eine höhere Widerstandsfähigkeit zu erreichen, werden die Zähne von Trapez-Flachzahn-Sägeblättern abwechselnd auf dem Blatt angeordnet. Die Sägeblätter werden für Metalle und harte Werkstoffe eingesetzt, weshalb sie oft eine Beschichtung mit Diamanten erhalten. Sie verhindert die schnelle Abnutzung des Sägeblattes.
Die Stellung der Zähne beeinflusst die Wirksamkeit des Sägeblattes. Unterschieden wird in positive, neutrale und negative Zahnstellung. Entscheidend für die Schnittqualität ist außerdem das Material, aus dem das Sägeblatt besteht. In der Regel steigt mit dem Preis auch die Qualität.
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